Cloud als Speicherlösung?

Digital | 1 Kommentare | von Claudia Hilker

CloudIn Zusammenhang mit Internet-Technologien hört man immer öfter den Begriff Cloud. Zudem existieren viele Unternehmen, die Cloud-Dienste anbieten. Erwirbt man einen neuen PC, ein neues Tablet oder ein neues Smartphone, sind diese Dienste bereits vorinstalliert. Seien es One-Drive von Microsoft, die ICloud von Apple, Google Drive, oder Dropbox. Die meisten Dienste sind darüber hinaus für alle gängigen Betriebssysteme über die jeweiligen App-Stores als Gratis-Download verfügbar. Dies macht Cloud-Dienste zu einem allgegenwärtigen Faktor.

Wie funktioniert eine Cloud?

Die Software des Cloud-Dienstes läuft im Hintergrund des jeweiligen Endgerätes und erzeugt einen Speicherort, bzw. einen Ordner, welcher sich von den stationären Ordern nicht unterscheidet. Legt man eine Datei in diesem Ordner ab, verändert sie, oder löscht sie, synchronisiert sich der Ordner automatisch mit dem Online-Speicher des Cloud-Dienstes. Die Voraussetzung dafür ist eine bestehende Internetverbindung.

Eine Cloud bietet viele Möglichkeiten

Ein Cloud-Speicher, wie zum Beispiel Dropbox, bietet die Möglichkeit, gespeicherte Daten auf verschiedenen Geräten, wie einem PC, einem Tablet und einem Smartphone zu synchronisieren und so von allen Geräten Zugriff auf die Daten zu haben, ohne sie auf dem Gerätespeicher ablegen zu müssen. Greift man auf den Cloud-Speicher zu, kann dies entweder über eine App, oder über den Internetbrowser geschehen. Synchronisiert man seine Daten in einer Cloud, bietet dies die Möglichkeit, die eigenen Daten zu sichern und ein Backup dieser Daten zu erstellen. Arbeitet ein Team eines Unternehmens über mehrere Standorte verteilt, können alle Beteiligten über einen Cloud-Dienst an einer Datei arbeiten. Dies bietet eine standortübergreifende und mobile Arbeitsweise.

Allerding schrecken Unternehmen ein wenig davor zurück, eine Cloud-Lösung zu nutzen, da es in der letzten Zeit vermehrt zu Skandalen rund um den Datenschutz gekommen ist. Die Vorbehalte und das Zögern verhindern es, dass Unternehmen neue Lösungen mit sicherem Datenschutz finden. Einen großen Vorteil dabei bietet die Private Cloud

Der Vorteil einer Private Cloud

Nutzt man eine Private Cloud, behält man die vollständige Kontrolle über seinen Zugang und kann diesen durch Anwendungen erweitern. Dies hat den Vorteil, dass man die Kontrolle darüber hat, wer auf die gesicherten Daten Zugriff hat und wer nicht. Um dies steuern zu können, ist eine Funktion in den Cloud-Lösungen enthalten, mit der der Hauptnutzer der Cloud-Lösung andere Personen entweder dazu berechtigen kann, eine Datei entweder nur lesen zu dürfen, oder auch bearbeiten zu können.

Im Folgenden finden sich noch nützliche Tipps für eine sichere Cloud

1) Datenschutz: Nutzt man eine Cloud-Lösung, sollte man einen genaueren Blick auf die Nutzungsbedingungen werfen, da diese unter Umständen den Anbietern das Recht einräumen, auf die Daten zugreifen zu können.

2) Server-Standort: Rechtlich gilt dabei der Datenschutz des Serverstandortes. Daher sollten nach Möglichkeit Cloud-Speicher genutzt werden, deren Server sich innerhalb der EU befinden. Möchte man seine Daten vor dem Zugriff dritter schützen, muss man sie Verschlüsselt in der Cloud ablegen. Dies kann Beispielsweise durch Tools (wie Boxcryptor) geschehen, deren Nutzung aber bis jetzt noch umständlich ist.

3) Die End-to-End-Verschlüsselung: Eine End-to-End-Verschlüsselung bietet die Möglichkeit, fremde Server zu benutzen, auf dem die eigenen Daten verschlüsselt abgelegt werden und nur über einen Schlüssel genutzt werden können. Es wird ein fremder Zugriff auf die Dateien verhindert, da unbefugte Nutzer nicht über den benötigten Schlüssel verfügen, um die Dateien entschlüsseln zu können und damit lesbar zu machen.

4) Nutzung für Einsteiger: Besonders schwierig ist dies für Nutzer, die nicht IT affin sind. Cloud-Dienste, wie Dropbox und Google Drive machen eine Verschlüsselung der Daten unumgänglich. Möchte man einen Dienst nutzen, welcher die dort abgelegten Daten automatisch verschlüsselt, kommen Dienste, wie cubby aus den USA, TeamDrive aus Deutschland und wuala, SecureSafe und tresorit aus der Schweiz in Frage. Letzterer ähnelt in der Nutzung dem Dienst Dropbox. Nutzt man für seine Datensicherung einen Dienst mit End-to-End-Verschlüsselung, ist man der einzige, der seine Daten lesen kann.

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