Mit dem Digital Workplace Manifest durch den digitalen Wandel

Change Management, Digital | 0 Kommentare | von Claudia Hilker

Was ist das Digital Workplace Manifest? Im digitalen Transformationsprozess ist es wichtig, dass der CIO über technisches Verständnis verfügt und die Mitarbeiter mitmachen dürfen. Dennoch ist es die Aufgabe der Topmanager ein Unternehmen im digitalen Wandel zu führen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner meint, dass jeder fünfte CIO bis 2020 ein Digital Workplace Manifest ausarbeiten wird.

CIO und Human Resources kooperieren

Digital Workplace ManifestDas Digital Workplace Manifest soll dabei helfen Qualifizierungsstrategien für die sich ausbreitende Digitalisierung zu entwickeln. Gartners Prognose besagt, dass bereits 2018 rund 30 Prozent aller Unternehmen solche digitalen Qualifizierungen formalisieren werden. Aus diesem Grund muss der CIO eng mit der Personalabteilung zusammenarbeiten. Die Digitalisierung bringt nämlich nicht nur einen technischen Wandel, sondern auch einen kulturellen. Gerade letzterer erfordert eine Kooperation mit der HR-Abteilung. Diese sorgt für den regen Austausch der Mitarbeiter über Digitalisierung und ermutigt diese ihre Erfahrungen zu berichten. So tragen alle dazu bei das Unternehmen voran zu treiben.

Ziel des Digital Workplace Manifest

Mit diesem Strategieentwurf sollen Unternehmen Kunden-zentrierter arbeiten. Besonders Mitarbeiter, die in starkem Kundenkontakt stehen, sollen sich mehr in ihre Gesprächspartner hineinversetzen. So können sie auf Dauer besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Dies führt dazu, dass das Feedback dieser Mitarbeiter ein höherer Wert bei der technischen Entwicklung des Unternehmens zukommt.

Die fünf Bestandteile im Digital Workplace Manifest

Selbstverständlich muss jedes Unternehmen sein Manifest individuell erstellen. Doch folgende fünf Elemente sollten laut Gartner den Grundstein bilden.

1. Die Förderung „öffentlichen“ Arbeitens: Projekte, die das ganze Unternehmen betreffen, werden meist von mehreren Abteilungen und Mitarbeitern bearbeitet. Daher sollte auch das ganze Unternehmen Einsicht in die Arbeitsprozesse des Projektes haben. Mit freigebenen Ordnern oder unternehmensinternem „öffentlichen“ Intranet fördern Sie das Mitarbeiterengagement und öffnen die Reichweite für Ideen und Innovationen.

2. Kontinuierliche Weiterbildung: Gerade der technische Wandel ist rasant und birgt ständig neue Erkenntnisse. Rüsten Sie immer auf und schulen Sie Ihre Mitarbeiter. Dann läuft die Entwicklung irgendwann automatisch und Ihr Unternehmen bleibt nicht auf der Strecke.

3. Ownership neu verstehen: Bieten Sie eine Auswahl an technischen Devices und lassen Sie Ihre Mitarbeiter selbst entscheiden, welche Programme und Technologien für Ihre Projekte am besten geeignet sind bzw. womit diese am besten klarkommen. Sie geben Ihrem Team somit mehr Eigenverantwortung und Mitspracherecht, was wiederum die Effektivität und Agilität im Unternehmen steigert.

4. Work-Life-Balance: Geben Sie Ihren Mitarbeitern mehr Platz für mobiles Arbeiten oder Home-Office. Den ganzen Tag im stickigen Büro fördert keinen Prozess. Das Ergebnis eines Projektes sollte Ihnen mehr Wert sein, als der Arbeitsprozess. Wenn das Resultat gelingt, dann ist egal, wo es entstanden ist.

5. Nutzwert der Technologien
Machen Sie Ihren Mitarbeitern klar, welchen Nutzwert die technologischen Neuerungen haben. Erst dann können Sie auch erwarten, dass Ihr Team mitzieht.

Fazit: Das Digital Workplace Manifest soll als interne Marketing-Maßnahme verstanden werden, um Führungskräfte wie Belegschaft vom digitalen Wandel zu überzeugen und die Steigerung des Engagements als eigenes Ziel zu setzen.

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